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"Sport"

ist ein kulturelles Tätigkeitsfeld, in dem Menschen sich freiwillig in eine wirkliche oder auch nur vorgestellte Beziehung zu anderen Menschen begeben mit der bewußten Absicht, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten insbesondere im Gebiet der Bewegungskunst zu entwickeln und sich mit diesen anderen Menschen nach selbstgesetzten oder übernommenen Regeln zu vergleichen, ohne sie oder sich selbst schädigen zu wollen.

Prof. Dr. Claus Tiedemann

 

 

 

Warum Sport gesund ist

Sport erhöht das Selbstwertgefühl baut überschüssige negative Energie ab und sorgt für Ausgeglichenheit. Er fördert das körperliche Wohlbefinden durch Fitness und besserer Beweglichkeit

Sport stärkt die Psyche.

Sport steigert nicht nur die körperliche Fitness, sondern sorgt durch die Ausschüttung von Hormonen auch für das innere Wohlbefinden.

Glückshormone: Endorphine werden erst bei einer langanhaltenden und intensiven Belastung der individuellen Schmerzgrenze ausgeschüttet. Eine halbe Stunde Workout reicht hierzu nicht aus. Das extreme Schmerzempfinden wird durch die Ausschüttung der Glückshormone im Nachhinein als weniger gewaltig wahrgenommen.

Sport bei Depressionen: Auch bei Depressionen kann man mit körperlicher Aktivität eine positive Wirkung erzielen. Im Ausdauersport steigt der Serotonin-Spiegel, der bei depressiven Menschen meist eine zu niedrige Konzentration aufweist.

Serotonin reguliert den Druck, dem die Blutgefäße ausgesetzt sind und fungiert auch als Neurotransmitter, das sind Stoffe die Informationen von einer Gehirnregion zur anderen vermitteln, im zentralen Nervensystem. Bei einer Depression kann diese Funktion der Neurotransmitter gestört sein, durch die körperliche Aktivität kann der Fehler aber wieder ausgeglichen werden.

Stress: Problematisch ist, dass heutzutage Stressmomente im wahrsten Sinne des Wortes ausgesessen werden müssen. Die Arbeitsstelle ist zwar der Platz, an dem Stress und Aggressionen aufgebaut werden, dennoch weniger der Ort, um die Anspannungen durch Bewegung wieder lösen zu können. So werden vermehrt Stresshormone freigesetzt, die dazu führen, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen, was wiederum den Blutdruck erhöht. Im Ausdauersport wird eine Elastizität der Blutgefäße erreicht, die auch in Stresssituationen noch wirksam gegen den Bluthochdruck ankämpfen kann.

 

 

INTEGRA Gera e.V. | integragera@hotmail.de