Badminton
Montag
18:00 - 19:30 Uhr
Turnhalle II Gymnasium 4
"Karl-Theodor-Liebe"
Trebnitzer Str.
Badminton spielen, ist nichts für kleine Kinder,
denn es ist etwas völlig
anderes als Federball.
Badminton hat sich in den letzten Jahren zu einer beliebten Sportart
gemausert. Bei diesem Rückschlagspiel für zwei (Einzel) oder vier (Doppel)
Teilnehmer geht es darum, mit einem Schläger den Federball so zu schlagen, dass
der Gegenspieler entweder einen Regelverstoß begeht oder ihn innerhalb der
eigenen Spielfeldgrenzen nicht erreichen kann. Häufig wird Badminton mit
Federball verwechselt.
Federball vs. Badminton
Der Unterschied zwischen den beiden Sportarten ist aber eindeutig. Geht es
beim Federball darum, den Ball so lange wie möglich in der Luft zu halten,
kommt beim Badminton auch Strategie zum Einsatz. Federball ist auch nicht so
laufintensiv wie Badminton. Die körperliche Fitness, gesunde Knie und Ausdauer
sind also Voraussetzung für diese Sportart. Die Strategie ist neben der Fitness
das Wichtigste beim Badminton. Das oberste Gebot im Spiel besagt, dass man die
Fehler seines Gegenübers ausnutzen soll. Wenn der Gegenspieler beinfaul ist, sollte
man ihn soviel wie möglich laufen lassen. Ist der Körper erst erschöpft, lässt
auch die Konzentration nach. Die Konzentrationsfähigkeit und die Motivation
sind nämlich die Gründe für einen Sieg oder eine Niederlage, Fitness alleine
reicht bei weitem nicht aus.
Ebenfalls
ist es wichtig, nach jedem Ballschlag in die Ausgangsposition innerhalb des
Spielfeldes zurückzukehren. Das verlangt eine effiziente Beinarbeit. Anfänger
sollten unbedingt das richtige Laufen trainieren. Insbesondere das schnelle
Rückwärtslaufen will gelernt sein.
In die Ausrüstung investieren
Auch die Ausrüstung trägt zum Spielspass beim Badminton spielen bei. Die
meisten Badmintonschläger besitzen einen Metallschaft, welcher mit dem
Metallkopf durch ein T-Stück verbunden ist. Diese Schläger wiegen im
Durchschnitt 120 Gramm. Das mag auf den ersten Blick nicht viel sein, aber
durch die Beschleunigung werden die Handgelenke in hohem Maße belastet.
Schonender und professioneller sind gewichtsoptimierte Schläger aus Graphit
oder Carbon, die in einem Stück gefertigt sind. Diese modernen Schläger wiegen
rund 70 Gramm. Ein guter Schläger besitzt auch ein zusätzliches Griffband. Anfänger
sollten einen Schläger mit einem weniger harten Rahmen wählen, da die anfangs
häufig falsche Schlagausführung zum sogenannten Tennisarm führen kann. Profis
nehmen einen harten Rahmen, weil dies die Schläge präziser macht.
Die richtigen Schuhe
Beim Badminton spielen ist auch das Schuhwerk ganz wichtig. Bequeme
Laufschuhe mit angenehm weichem Dämpfungsverhalten erleichtern das Rennen und
erhalten die Motivation während des Spiels.
Integra - Badminton
"Integra - Badminton" bietet die Möglichkeit, dass
Rolli - Fahrer, behinderte Fußgänger und nichtbehinderte Fußgänger
diese Sportart gemeinsam ausüben können. Dabei können sich Paarungen
wie z. B.: Mann und Frau, Vater und Sohn, Bruder und Schwester oder
Freund und Freundin zusammensetzen. Der "Fußgänger" muss aber nicht
überlegen: "Wo bekomme ich einen Rolli her?"
Bei Integra bilden ein Rolli - Fahrer und ein Fußgänger ein Doppel,
wobei sich der Fußgänger nicht in einen Rolli setzt. Dabei müssen
nachfolgende Regeln (z.Zt. nur Absprache) beachtet werden:
- auf der Spielfeldhälfte des Fußgängers gelten die Regeln für Fußgänger,
- auf der Hälfte des Rolli - Fahrers gelten die Rolli - Regeln, die nur gering von den Fußgänger - Regeln abweichen,
- das Netz hat die "normale" Höhe von 1,55 m
- der Fußgänger darf in seiner sportlichen Laufbahn nicht höher als Kreisklasse oder Jugend - Meisterklasse gespielt haben.
Eine große Problematik beim Integra ist die
Möglichkeit, dass der Fußgänger sehr große Spielanteile besitzt -
sowohl zeitlich wie auch flächenmäßig -und der Rolli - Spieler zum
Statisten oder Hindernis wird.
Es hat sich aber auch gezeigt, dass schwierig ist
eindeutig Regeln festzulegen und zu "überwachen". Hier gilt klar "Fair
geht vor", sonst geht der Spielanteil (wie schon häufig zu sehen) des
Rolli - Spielers gegen Null und die beiden Fußgänger spielen alleine
(Badminton mit Behinderung!). Der Fußgänger soll nicht das gesamte
Spielfeld abdecken (vor und neben - Außenseite - dem Rolli - Spieler
sollte der Fußgänger keine Bälle nehmen), die Spielanteile Rolli -
Fußgänger sollten wie beim Mixed sein.